Verletzung? Egal! Herren 75 kämpfen sich in Berkheim zum Auftaktsieg

Dass unsere Herren 75 noch immer echte Kämpfer sind, bewiesen sie eindrucksvoll beim Saisonauftakt in Berkheim. Zwar sorgte leichter Nieselregen zunächst für eine kleine Verzögerung, doch dann ging es endlich los in die neue Spielzeit.

Starker Start mit kleinem Wermutstropfen

In der ersten Runde gingen Günter und Gernot im ersten Doppel sowie Manfred und Hans im zweiten Doppel an den Start. Während Doppel eins mit einem souveränen 6:0 und 6:3 keinerlei Zweifel am Sieger aufkommen ließ, entwickelte sich auf dem Nebenplatz ein echter Krimi. Nach dem gewonnenen ersten Satz mussten sich Manfred und Hans schließlich denkbar knapp im Match-Tie-Break mit 7:10 geschlagen geben.

Doch das war noch nicht die größte Herausforderung des Tages. Günter zog sich während seines ersten Einsatzes eine schmerzhafte Verletzung an der Sehne des Mittelfingers zu. Weil kein Ersatzspieler zur Verfügung stand, ging unser Kämpfer trotzdem erneut auf den Platz – und plötzlich wurde Tennis neu erfunden: Wegen seiner Verletzung konnte Günter praktisch nur noch stoppen oder lobben. Zur großen Verzweiflung der Berkheimer funktionierte genau das hervorragend. Gemeinsam mit Hans gewann er erneut klar mit 6:0 und 6:3. Man könnte auch sagen: Aus der Not wurde eine Taktik.

Gesamtsieg perfekt gemacht

Parallel machten Manfred und Gernot den Gesamtsieg perfekt. Mit einem starken 6:3 und 6:4 ließen sie ihren Gegnern kaum Chancen und sorgten für den am Ende vielleicht etwas glücklichen, aber keineswegs unverdienten 3:1-Erfolg der Esslinger Herren.

Belohnung nach dem Match

Mit einem solchen Ergebnis schmeckten die sowieso schon herausragenden Maultaschen mit Kartoffelsalat nach dem Spiel dann natürlich doppelt so gut.

Blick nach vorn

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dennoch: Günters Fingerverletzung wird ihn voraussichtlich für das nächste Spiel der Herren-75-Runde außer Gefecht setzen. Nun ruhen die Hoffnungen auf Gernot, der alles daransetzen wird, die Lücke möglichst gut zu schließen – und das gesamte Team hofft vor allem darauf, dass bis zum nächsten Spieltag nicht noch weitere Körperteile beschließen, kurzzeitig den Vorruhestand zu gehen.